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Aktuelles aus den Gemeinden

aus der Lingener Tagespost vom 30.08.2017
Sorge für das gemeinsame Haus
St. Cyriakus Salzbergen ist „Faire Gemeinde“

Foto: Anne Bremenkamp, NOZ
Groß ist die Freude über das Bistums-Siegel „Faire Gemeinde“ beim Arbeitskreis der Kirchengemeinde St. Cyriakus Salzbergen.

Salzbergen: Die St.-Cyriakus-Kirchengemeinde in Salzbergen ist jetzt vom Bistum Osnabrück mit dem Siegel „Faire Gemeinde“ ausgezeichnet worden.

Die Erde ist reich an kostbaren Gütern, aber wie Papst Franziskus schreibt: „Die Ungleichverteilung ist die Wurzel der sozialen Übel“. Wohlstand und Überfluss stehen Hunger und Elend gegenüber. Mehr als eine Milliarde Menschen leben am Existenzminimum. Rund 30.000 Menschen sterben täglichj an Ursachen, die in Armut begründet sind. Das Eintreten für weltweite Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung ist gemeinsamer Auftrag aller Christen. Als „Faire Gemeinde“ ist die St.-Cyriakus-Gemeinde eine Selbstverpflichtung eingegangen, eine bestimmte Anzahl fairer und ökologischer Kriterien einzuhalten.

„Was ist fair?“- Dieser Frage gingen in der Heiligen Messe Pfarrer Michael Langkamp und Pastoralreferent Michael Hackenberg nach und holtzen sich dazu das Wissen des leidenschaftlichen Fußballers Hermann Tegeder. Der verwies auf die vom DFB 2013 eingerichtete Fair-Play-Liga und gab seiner Hoffnung Ausdruck: „Was man im Fußball schafft, muss man auch für die Welt schaffen können – gerecht, anständig und ehrlich zu sein.“

Zur Gabenbereitung wurde anhand verschiedener Symbole nachhaltig belegt, dass die St.-Cyriakus-Gemeinde das Bewusstsein des fairen Gedankens und seine drei Säulen „Ökologie“, Solidarität“ und „Ökonomie“ auf vielfältigste Weise mit Leben füllt.

Andrea Tüllinghoff von der Bistums-Kommission „Mission-Entwicklung-Frieden“ zeigte sich bei der Übergabe des Siegels beeindruckt, dass in Salzbergen die „Sorge für das gemeinsame Haus“ getragen werde, wie Papst Franziskus in seiner Umweltenzyklika „Laudato Si“ schreibt.

„Das Siegel ,Faire Gemeinde‘ an der Kirchenmauer macht noch keinen Unterschied. Es ist entscheidend, dass die Herzen mit Gottes Hilfe mutig einen Neuanfang wagen“, unterstrich Hackenberg, dass es für jeden Einzelnen gelten solle, Vorurteile abzulegen, Einstellungen zu ändern sowie Schuld und Schulden zu vergeben.