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Der faire Kaffee schmeckt mir nicht!

Die Kirchengemeinde St. Cyriakus möchte ihr Engagement sichtbar machen. Faire und ökologische Aspekte sollen auf Dauer im Kaufverhalten berücksichtigt werden. Denn die christliche Solidarität mit Menschen am Existenzminimum und mit unserer Schöpfung endet nicht vor der eigenen Haustür. Sie ist ein weltweites Anliegen. So benennt es auch Papst Franziskus im Schreiben „Evangelii Gaudium“: „Die Notwendigkeit, die strukturellen Ursachen der Armut zu beheben, kann nicht warten … Solange die Probleme der Armen nicht von der Wurzel her gelöst werden, indem man auf die absolute Autonomie der Märkte und der Finanzspekulation verzichtet und die strukturellen Ursachen der Ungleichverteilung der Einkünfte in Angriff nimmt, werden sich die Probleme der Welt nicht lösen … Die Ungleichverteilung der Einkünfte ist die Wurzel der sozialen Übel.
Mit dem Kauf- und Konsumverhalten in unseren Pfarreien und den dazu gehörenden Einrichtungen können wir wichtige Beiträge leisten: zum Schutz unserer Umwelt und für gerechtere globale Lebensbedingungen. Wir entscheiden mit unserem Einkaufs- und Umweltverhalten mit darüber, welche Produkte hergestellt werden. Wir nehmen darauf Einfluss, ob die Produzenten in den südlichen Ländern einen fairen Preis für ihre Produktion erhalten, der ihnen und ihren Familien ein würdevolles Leben ermöglicht.

In unserer Kirchengemeinde erarbeitet ab sofort ein Arbeitskreis Ideen und Möglichkeiten für die konkrete Umsetzung. Dazu kann gehören: die Verwendung fair gehandelter Produkte, Verwendung lokaler und saisonaler Pflanzen und Lebensmittel, Umstellung auf Ökostrom, LED-Leuchten, Verkauf von Eine-Welt-Produkten etc. Übrigens gibt es – anders als vor 20 Jahren – mittlerweile 100 verschiedene Kaffeesorten aus fairem Handel. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben oder Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns unter: 05976-1275 (Michael Hackenberg).