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Der alte Hochaltar

Der barocke Hochaltar wurde bei einem Bombenangriff am 06. März 1945 zerstört.
Für die dann wieder aufgebaute Kirche fertigte der Lingener Bildhauer Erich Ricken den damals neuen Hochaltar. Das Material der einzelnen geschnitzten Tafeln besteht aus Eichenholz, das aus dem Gebälk eines alten Bauernhauses in Hummeldorf stammt und für diesen Zweck gestiftet wurde.
Den Mittelpunkt dieses großen Fachwerkaltars bildet die Kreuzigungsgruppe, die zu beiden Seiten von je drei Darstellungen aus dem Leben Jesu eingefaßt wird.
Auf der linken Seite sieht man auf den einzelnen Tafeln - von unten nach oben - „Mariä Verkündigung“, „Hochzeit zu Kana“ und „Einsetzung des Altarssakramentes“.
Auf der rechten Seite sind auf den Tafeln von unten nach oben dargestellt „Geburt Jesu“, „Jesus lehrt seine Jünger“ und „Auferstehung Jesu“.
Die beiden Klappflügel zeigen links „Johannes, den Täufer“ und rechts „Petrus“.

Im Zuge der großen Kirchenrenovierung im Jahre 1987 erhielt die Kirche einen neuen Altar. Der Fachwerkaltar, der in zwei Zyklen unterteilt wurde, fand nun auf der Orgelempore rechts und links der Orgel einen vorzüglichen Platz.

( Quelle: St. Cyriakus Salzbergen, 100 Jahre neugotische St. Cyriakus Kirche 1903 – 2003, Hermann Schnieders, 2003)