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Das Kirchenfenster -Die Himmelfahrt Jesu- in St. Cyriakus

Im Süden unserer Kirche leuchtet im Mittelschiff das prächtige Fenster der „Himmelfahrt Jesu“. Es zeigt die Szene, als der auferstandene Jesus sich seinen Jüngern zum letzten Mal zeigt. Im Evangelium nach Lukas heißt es: „Dort erhob er seine Hände und segnete sie. Und es geschah, während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben.“ (Lk 24, 50) Die leuchtende Gestalt des Auferstandenen ist gut zu erkennen. Er wird empor gehoben in einem Kranz von Licht. Man sieht unter dem Gewand seine Wundmale an Händen, Füßen und Seite. Die linke Hand hebt er weit ausgestreckt zum Segen. In der Rechten hält er den Kreuzstab, zum Zeichen des Sieges über den Tod. Sein auferstandener Leib leuchtet heller als sein Gewand. Sein Kopf ist umrahmt von einem glühenden Heiligenschein.
Es ist nicht mehr der Jesus, der auf der Erde umhergeht. Hier ist er vielmehr auf dem Weg „nach Hause“, zu seinem Vater im Himmel, dargestellt im blauen Feld über ihm. In der Mitte zeigt das Auge im strahlenden Dreieck: Hier wohnt Gott, der dreifaltige. Die drei Engelgestalten verdeutlichen die Dreifaltigkeit. Ihre Hände sind wie zum Gruß Jesus entgegengestreckt. Sie loben Gott und führen Jesus in den Himmel, wo er jetzt für immer beim Vater ist. Neben dem hellen Glanz dieses Bildes fällt besonders die dynamisch aufsteigende Bewegung der Gestalt Jesu auf. Viele kleine bunte Dreiecke - in den Farben des Himmels - weisen nach oben, zum Himmel. Das ganze Bild lässt den Schwung der Himmelfahrt Jesu spüren.
Dieses Fenster befindet sich schon seit 1955 in unserer Kirche und ist eine Stiftung der „Wintershall“. Zusammen mit dem genau gegenüberliegenden großen Fenster der „Himmelfahrt Mariens“ erinnert es die Kirchenbesucher an die Bestimmung des Menschen: die Auferstehung. „Unsere Heimat ist im Himmel.“ (Phil 3,20)