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NOZ vom 24.11.2018
Festhochamt Michael Langkamp feiert in Salzbergen Priesterjubiläum

Pfarrer Michael Langkamp (Mitte) hat jetzt mit einem Festhochamt in Salzbergen sein 25-jähriges Priesterjubiläum gefeiert. Foto: Katholischen Kirchengemeinden Salzbergen

Salzbergen. Pfarrer Michael Langkamp hat jetzt mit einem Festhochamt in Salzbergen sein 25-jähriges Priesterjubiläum gefeiert.
Das Festhochamt zelebrierte der Jubilar gemeinsam mit Emslanddechant Thomas Burke, Emsbürens Pfarrer Stephan Schwegmann, Salzbergens Pastor zur Mithilfe Pater Sebastian Mukalel Devasia und den Diakonen Helmut Heitz und Paul Henkel unter großer Beteiligung der Gemeindemitglieder und weiterer Gäste. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Chöre der beiden Salzbergener Kirchengemeinden sowie Luise Grotke an der Orgel und Stefan Lange an der Trompete.

"Ehrenmann"
Auf Wunsch des Jubilars hielt der Pastor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Emsbüren-Salzbergen, Marcus Droste, die Festpredigt. „Voller Dankbarkeit dürfen wir heute ein Fest für Salzbergen feiern. Zusammen mit einem ‚Ehrenmann‘“, wird Droste in der Pressemitteilung zitiert. „Stellt euch vor, da gäbe es einen Ehrenmann, der sich seit 25 Jahren in seinem Beruf für andere und für das Wort Gottes einsetzt. In einem Beruf, der nicht immer leicht ist und nur mit Berufung ausgefüllt werden kann. Und dieser Ehrenmann sagt dann nach 25 Jahren: Ich würde wieder im Priesterseminar um Aufnahme bitten“, regte Droste die Gläubigen an, den Priesterdienst wertzuschätzen.
"Eine neue Art von Priestertum"
Bei einem Empfang im Gemeindezentrum begrüßte der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Herbert Löchte, zahlreiche Gäste. Für die kirchlichen Gremien wünschten die stellvertretenden Kirchenvorstandsvorsitzenden aus Salzbergen, Elmar Eickenscheidt-Dalsing und Josef Hülmann dem Jubilar „Gottes reichen Segen“. Für die politische Gemeinde gratulierte Bürgermeister Andreas Kaiser und erinnerte an einen Ausspruch Langkamps zu seinem Amtsantritt in Salzbergen Er habe damals „das Gefühl, als wenn es jetzt nach langer Fahrt wieder nach Hause geht – und dazu auch die neue Gemeinde zählt“. Er hoffe, Langkamp fühle sich inzwischen in Salzbergen tatsächlich wie Zuhause, so Kaiser. “Ich glaube, Sie haben Ihren Zugang zu dieser Gemeinde gefunden. Und auch die Gemeinde hat den Zugang zu Ihnen gefunden. Dafür hat die Gemeinde eine ganz neue Art von Priestertum in den letzten zehn Jahren erfahren dürfen.“, wird Kaiser zitiert. Als Geschenk überreichte Kaiser dem Jubilar eine Gravur der St.-Cyriakus-Kirche des Bentheimer Künstlers Manfred Flucht, die auf einem Ibbenbürener Sandstein befestigt ist. Beide Salzbergener Kirchen sind aus diesem Stein erbaut.
Geschenk der Familie
Im Namen seiner Mutter und seiner Geschwister überreichte Langkamps Schwester Magdalena Boland das Friedenszeichen aus dem Museum der Varusschlacht. Die Stele ist dem Erscheinungsbild römischer Feldzeichen nachempfunden und trägt eine Nachbildung der in Kalkriese gefundenen römischen Reitermaske. Sie wird laut Langkamp einen Platz im Pfarrgarten finden. Langkamp dankte allen, die mit ihm feierten und ihm diesen Festtag bereitet hätten. Nach seiner Priesterweihe in Rom im Oktober 1993, seiner Arbeit als Kaplan in Lingen und als Standortpfarrer und Militärgeistlicher mit Auslandseinsätzen in Bosnien und Afrika ist Langkamp seit 2008 Pfarrer in Salzbergen.